Ist die Demokratie tatsächlich gefährdet?

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Hansemann1
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Ist die Demokratie tatsächlich gefährdet?

Beitrag von Hansemann1 » 07.01.2012, 23:45

In einem Artikel der FAZ las ich neulich, dass die Gefahr eines steigenden Rechtsextremismus fast wieder so hoch ist, wie gegen Ende der 1920er Jahre. Ausländerfeindlichkeit und Intoleranz gegen Hartz-IV-Empfänger seien die ersten Vorboten, zumal sie inzwischen lautstark auch aus dem politischen Raum geäußert wird. Das wäre vor 10 Jahren noch nicht denkbar gewesen. Da hätte noch niemand es gewagt, in aller Öffentlichkeit sich negativ über bestimmte Bevölkerungsgruppen zu äußern. Dann kommt noch die Wirtschafts- und Bankenkrise dazu sowie aktuell immer deutlicher werdende Korruption bei den Politikern. Da wachsen Verdruss und Demokratiefeundlichkeit.

Gruß

Hansemann1

Schatzsucher
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Re: Ist die Demokratie tatsächlich gefährdet?

Beitrag von Schatzsucher » 26.01.2012, 14:22

Hallo Hansemann,

die Gefahr sehe ich nicht so. Ich denke, da darf man auch nicht in Panik ausbrechen. Natürlich sind in den letzten Jahren einige Tabus gebrochen dadurch, dass sich immer mehr Leute auch lautstark und offen gegen Ausländer, Hartz-IV-Impfänger und andere Gruppen äußern. Das ist auch die Gefahr, die Thilo Sarazin heraufbeschworen hat. Er hat die Ausänderfeindlichkeit sozusagen salonfähig gemacht. Unsere Politiker bereiten mir da schon mehr Kopfzerbrechen. Sie scheinen wirklich nur noch sich selbst verpflichtet zu sein. Dennoch haben wir zum Glück eine starke Verfassung und eine aufmerksame Presse. Wer weiß, ob solche Geschichten, wie die unseres Bundespräsidenten nicht führer auch schon gelaufen sind, nur hat sie niemand veröffentlicht. Früher umgab die Politiker eher ein elitäres Flair, als heute. Da hat man sich nicht ganz so ran gewagt. Dennoch erscheinen einem die modernen Politiker sehr oberflächlich und weit entfernt von der Basis. Das stimmt schon.

Gruß

Schatzsucher

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fvario2000
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Re: Ist die Demokratie tatsächlich gefährdet?

Beitrag von fvario2000 » 06.03.2012, 15:35

Nun ich sehe die Gefahr wo anders. Denn da wir das rechte Auge weit geöffnet haben besteht Gefahr am linken rand blind zu werden. Und unsere Presse tut ihr übriges. Jeder Bericht über rechts ist doch für die Gruppierung ein Erfolg, frei nach dem Motto : "schlechte Presse ist besser als gar keine"

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Re: Ist die Demokratie tatsächlich gefährdet?

Beitrag von Nowa24 » 28.05.2012, 23:37

Erste Frage die ich mir stelle ist- welche Demokratie bitte? Es gibt schon lange keine.

Wir haben keine Verfassung- sondern NUR ein Grundgesetz. Verfassung ist es erst wenn das Volk in einer Volksabstimmung es als Verfassung annimmt- das ist nicht geschehen....

Das Thema Politik und peinliche Ereignisse um unseren Präsidenten - also das sehe ich etwas anders. Meiner Meinung nach kümmern sich unsere Politiker nur um Erhaltung eines künstlichen Kontrukts namens EU, alle wichtigen Politiker, die dem Ruf nicht folgen, werden einfach "abgeschafft" - wie unser Präsident, weil er das Fiskalpaket nicht unterschreiben wollte. UND das zur Recht! Dieses Dokument nimmt uns die wenigen Rechte, die wir noch haben weg! Man holt sich einfach einen neuen Politiker, der das tut, was man von ihm erwartet.

Also Demokratie...? Wo bist du??? :|
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